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Dachau

Berufsschüler absolvieren ein Berufspraktikum in Südtirol

 

Erstmalig absolvierten zwei Berufsschüler der 12. Jahrgangsstufe für den Handwerksberuf des Anlagenmechanikers SHK vom 22.10. bis 26.10.2012 ein berufliches Praktikum in Eppan und Kaltern und im Raum Bozen.

Die Jugendlichen wurden bei den Firmen Ambach und Oberhofer äußerst herzlich empfangen. Jeden Morgen erfolgte der Start in die Südtiroler Arbeitswelt mit einem kräftigen Frühstück und einer Arbeitsbesprechung bei der Familie Oberhofer, die die beiden „Azubis“ im Familienkreis aufnahm.

Die Praktikanten Tobias Bernhard und Alexander Mohr im Schweißraum der Landesberufsschule Bozen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei herrlichem Herbstwetter wurden Sanitär- und Heizungsbauerarbeiten zusammen mit einem Gesellen ausgeführt. Die Woche verging wie im Flug. Die Firmen und ihre Jugendlichen waren der Meinung, dass die Praktikumszeit  länger sein  müsste, um Arbeitsabläufe noch näher kennen zu lernen.

Lehrer Baumann, Praktikanten Mohr und Bernhard, Unternehmer Ober-hofer, Lehrer Rier, Schulleiter Dr. Haspinger (von l. nach r.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag, 26.10.12, wurde die Bildungseinrichtungen der Heizungsbauer in der Landesberufsschule Bozen besichtigt.  

 

Installateure auf Nachbarschaftsbesuch

Wie arbeitet ein Installateur in
Deutschland? Welche Ausbildungsschwerpunkte liegen in der Berufsbildung?
Verdienen sie mehr als ein Südtiroler Handwerker? Diese und ähnliche Fragen
werden seit zwei Jahren im Rahmen einer interessanten Austauschinitiative beantwortet.
Eine Woche lang sind Lehrlinge des Installationsberufes aus Dachau zu Gast in
Südtirol, eine Südtiroler Lehrlingsgruppe startet anschließend zum Gegenbesuch.
Eine Woche lang besuchten die deutschen Kollegen vergangenen Winter den
Unterricht in der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie Bozen, die
Praxiserfahrung erhielten sie in einem Installationsbetrieb. Im Mai startete
dann eine zehnköpfige Lehrlingsdelegation von Heizungs- und Sanitärinstallateuren
in Begleitung des Fachlehrers Lorenz Rier zum Gegenbesuch nach Bayern. Ziel der
Initiative ist der Vergleich der Ausbildungsinhalte hier und jenseits der
Grenze, sowie auch der Kontakt zu Jugendlichen mit gleichen Berufsinteressen.
Deshalb kommt neben dem Schulbesuch und der Erfahrung im Betrieb auch der
gesellige Teil nicht zu Kurz. „Die Jugendlichen sind von der Initiative
begeistert und wir sind froh, diesen so wichtigen Austausch ins Leben gerufen
zu haben“, meint dazu der Direktor der Berufsschule Josef Andreas Haspinger.

Im Bild: Raus aus der
Werkstatt, rein ins Schneevergnügen: die Lehrlinge aus Südtirol und Bayern beim
Winterausflug

Winterausflug