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Projekt zur Förderung von Jugendlichen

Zukunft:Sozialgenossenschaft EOS und Berufsschule arbeiten zusammen -

Alternative zur Schulausbildung

Seit April läuft in Bozen, in Zusammenarbeit mit der Sozialgenossenschaft EOS und der Berufsschule für Handwerk und Industrie, ein Projekt zur individuelle Förderung von Jugendlichen, die den Schulbesuch verweigern beziehungsweise diesen zur Gänze abgebrochen haben oder dem Unterricht nicht mehr folgen können.
Im Rahmen des Projekts erhalten die Schüler, je nach Interesse, eine fundierte Ausbildung in Bezug auf den Berufseinstieg oder auf eine weiterführende Schulausbildung.
In diesem Fall besuchen die Schüler, nach Absprache mit den zuständigen Lehrern, für einige Wochenstunden die Schule und nehmen nebenher am Projekt teil.
In zwei Mal wöchentlich stattfindenden Theorie-Einheiten erlernen die Jugendlichen die Grundkenntnisse im Bereich der sozialen und persönlichen Kompetenzen und Motivationsstrategien. Außerdem machen sie theoretische und praktische Erfahrungen im Bereich der Arbeitssuche.
Abgerundet wird das Projekt dadurch, dass die Schüler, neben der schulischen und der individuellen Ausbildung, ein Praktikum in einem Betrieb absolvieren, in dem sie ihre Erfahrung anwenden können. Dabei werden sie von Sozialpädagogen begleitet.
Das Projekt findet in engem Austausch mit den Schülern und, wenn involviert, den Sozialdiensten sowie dem psychologischen  Dienst statt und wird auch teilweise von der deutschen, ladinischen und italienischen Berufsbildung sowie vom Landesamt für Arbeit begleitet.
Unterstützung kommt auch von der Abteilung Familie und Sozialwesen, vom Amt für Familie, Frau und Jugend und dem Ressort für Innovation, Information, Arbeit, Genossenschaften und Finanzen. In Bozen werden zur Zeit elf Jugendliche begleitet.

Quelle:Dolomiten