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"Stimmung im Keller, kein Bock auf Schule"

Am 08. Jänner besuchte Prof. Conca, Primar der Psychiatrie Bozen und Uniprofessor, die Landesberufsschule Bozen für Handwerk und Industrie, um Schüler zum Thema Depression und Suizid aufzuklären.

Neugierde machte sich unter den Schülern breit, als Prof. Conca erklärte, wie es überhaupt zu einer Depression kommen kann.

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foto: Referent Univ. Prof. Dr. Conca während Konferenz an der Landesberufschule für Handwerk und Industrie
© Foto Landesberufsschule Handwerk und Industrie Bozen

 

Er berichtete, dass es meist keinen eindeutigen Grund dafür gibt, sondern traumatische Erlebnisse in der Kindheit die Krankheit auslösen können. Dabei ist zu beachten, dass eine betroffene Person nicht über ihre Gefühle reden will, somit ist die Depression für Mitmenschen nur schwer erkennbar. Reagiert das Umfeld, ist es meist schon zu spät.

 

Ein Anzeichen für eine Depression kann zum Beispiel sein, dass sich der Betroffene von der Umgebung isoliert. Ein geschwächtes Selbstwertgefühl und fehlende Unterstützung können im schlimmsten Fall Suizidgedanken zur Folge haben.

 

Erst wenn sich die betroffene Person über einen längeren Zeitraum interesselos oder unmotiviert fühlt, kann die Diagnose „Depression“ gestellt werden.

Prof. Conca erklärt den Schülern, dass es für Betroffene hilfreich ist, wenn sie über ihre Probleme sprechen können. Sie fühlen sich dann besser und es öffnen sich oft Lichtblicke im dunklen Tunnel ihrer Gedanken