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Direkt am Host – Die Klasse INFO 2A bei den Stadtwerken Bruneck

Am 10. Februar um 8 Uhr morgens fuhr die Klasse Info 2A ins Pustertal, um die Stadtwerke Bruneck zu besichtigen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bezüglich der Zugverbindungen befand sich die Klasse dann um 10 Uhr in Bruneck. Dort wurden die Schüler, begleitet von den Lehrpersonen Günther Pircher und Wilhelm Lanz, von den dort angestellten IT-Spezialisten empfangen und in die große Welt der Glasfaservernetzung eingeweiht. Die Stadtwerke versorgen Bruneck  und die umliegenden Gebiete mit Strom, Wasser, Fernwärme und Internet.

Die Fachmänner Oskar Mutschlechner und Florian Niederbacher begannen die Führung mit der Theorie zur Glasfaser- und Funkvernetzung und erläuterten kurz die eingesetzten Mittel in Bruneck. Darunter befanden sich die Art der Glasfasern, die Verlegungsmethoden und das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut.

Dieses Teilgebiet betrifft den Bereich der Funkübertragung mithilfe von Richtfunk über weitere Gebiete. Auf der CeBIT in Hannover wurden die Leiter der IT-Abteilung der Stadtwerke auf das Fraunhofer-Institut aufmerksam und arbeiteten zusammen ein eigenes Funkprotokoll aus, das im Vergleich zu anderen Funklösungen einiger Anbieter eine viel stabilere Verbindung ermöglicht. Seit der Fertigstellung des Protokolls verwenden die Stadtwerke diese Technologie, um abgelegene Ortschaften mit Internet zu versorgen.

Nach dem theoretischen Teil der Führung folgte die Besichtigung eines der insgesamt 10 Serverräume, von dem aus die Internetverteilung erfolgt. Seit Beginn des Ausbaues des Glasfasernetzes im Jahre 2003 sind mittlerweile 98% der Haushalte und Firmen in Bruneck am Netz angeschlossen. In den umliegenden Gebieten beträgt die Anschlussrate ca. 80%.

Als abschließendes Highlight der Besichtigung durften die Schüler mit einem von den Stadtwerken zur Verfügung gestellten Laptop einen Speedtest direkt am Verteilungsserver durchführen. Dieser Speedtest stellt eine vollständig unlimitierte Kundenverbindung dar.

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Nach der zweistündigen Besichtigung trat die Klasse wieder ihren Rückweg an. Sie hatte sich auf dem Weg noch viel zu erzählen.

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Bericht von Julian Wiedenhofer